Falls sich jemand inmitten der hoch-emotionalen deutschen Diskussion "Waffen für die Ukraine? Wenn ja, welche und wie viele?" für strategische Überlegungen interessiert, die sich nicht auf ein einfaches "so machen, weil" komprimieren lassen, empfehle ich den folgenden Artikel aus Foreign Affairs foreignaffairs.com/articles/uk
Ist zwar aus Sicht der US-Interessen geschrieben - kommt aber zu etwas anderen Schlussfolgerungen als der deutsche Mainstream.

Wir erleben heute eine ganz neue Form des Katastrophen-Tourismus deutschlandfunk.de/cdu-vorsitz
Ich befürchte, dass der Ukraine-Krieg immer mehr zum politischen Spielball wird und dass wir uns an die eigentliche Tragödie immer mehr gewöhnen.

Auf diese "Wie viel 1000 Tote" Frage habe ich auch keine perfekte Antwort. Es gab einmal ein Angebot von Selenskyi über eine Neutralität der Ukraine zu verhandeln - zu einem Zeitpunkt, als der erste Angriffsversuch der russischen Armee gescheitert war. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für Kompromisse.
Diese Initiative Selenskyis ist mit einem Murmel-Murmel "Der Russe halt" versandet.
Aus meiner Sicht haben wir einen Weißen Elefanten im Raum: Die US-Regierung. Selenskyi kann ohne ein OK aus Washington kein Abkommen schließen. Ein Frieden wird nur möglich sein, wenn die USA und Russland direkt verhandeln. Und es wäre auch ehrlicher, wenn die USA die Ukraine nicht als Proxy missbrauchen würden.

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