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Gerade habe ich eine Schulklasse in Begleitung einer Polizist:in gesehen. Heute lernen wieder einige Kinder wer die "Guten" sind. Liebe Schulen: Denkt bitte bei Ausflügen und Themenwochen auch an eure lokale Antifa. Wir zeigen euch unsere Freiräume und sprechen über rechte Strukturen. Wir klären euch auch darüber auf, warum die Polizei keine inhärent gute Struktur ist und warum es nicht immer sinnvoll ist die 110 zu wählen. Kommt auf uns zu! Wir freuen uns.

Ob die Kids heute lernen was ein Taser ist? Wo dürfen sich obdachlose Menschen aufhalten? Was passiert, wenn ich beim Schwarzfahren erwischt werde? Was passiert, wenn ich Polizeimaßnahmen dokumentiere? Wie viele Kugeln werden abgefeuert wenn sich eine Person in einer psychischen Ausnamesituation befindet? Wie zünden sich gefesselte Leute selbst in Zellen an? So viele Fragen. So wenig Antworten von der Polizei.

@radikales_gemuese
Zu mindest tut unsere Würzburger Polizei alles, um aus dem Raster fallenden Jugentlichen schon früh klarzumachen, dass sie nicht ihr ‚Freund und Helfer‘ ist.

Spätestens wenn die Befindlichkeiten derer, die sich teuren zentralen Wohnraum leisten können, wider mit Gewalt gegen eine Nutzung des öffentlichen Raumes vor deren Türen verteidigt werden.

@radikales_gemuese ich möchte ergänzen: bundeswehr raus aus den schulen!! ich war mit meinem politik lk damals auf einer fregatte, ein wochenende in einer kaserne und mein sportlehrer war ein ehemaliger fallschirmspringer. das hat alles nix im unterricht verloren. ->bildung ohne bundeswehr!

@radikales_gemuese Und die Antifa hat eine inhärit gute Struktur? lol
Hausbesetzungen, Randale, etc. ist natürlich alles sehr vorbildlich für kleine Schulkinder... 😂

@Keiler Wovor hast du Angst? Vor Kratzern im Lack? Vor Leuten die das Konzept "Eigentum" ignorieren? Ist doch based.

@radikales_gemuese Wie kommst du darauf, dass ich Angst hätte? 🤔
Ist "Eigentum" ein Konzept?

@Keiler Ja. Viele Menschen gehen davon aus, dass ihnen etwas gehört. Leider gibt es kein dazu passendes Naturgesetz.

@Keiler Nein. Ich spreche von Eigentum und nicht von Besitz. Eigentum sind Dinge, die dir rechtlich gehören und über die du verfügen kannst obwohl du sie gerade nicht nutzt / nah bei dir hast. Besitz sind die Dinge mit denen du aktuell interagierst. Die Menschen, die viel haben können all die Dinge nicht gleichzeitig nutzen (Häuser / Autos / Boote / Grundstücke). Diese Dinge sollten daher allen Menschen gehören.

@radikales_gemuese Soweit verstanden, aber warum sollten diese Dinge allen Menschen gehören? Der reiche Unternehmer, der mit seiner Firma etwas Nützliches für die Bevölkerung produziert, ihnen Arbeitsplätze gibt, etc. will vielleicht nicht, dass jemand seinen hart- und wohlverdienten Zweitferrari fährt und ihn ggf. noch beschädigt... ;-)

2., ab wann ist dann etwas Besitz? Ist die Kleidung in meinem Schrank die ich grad nicht trage nicht mein Besitz und gehört somit nach dieser Logik allen?

@Keiler
zu 1. Reichtum und Machtkonzentration einzelner besiert immer auf Ausbeutung anderer Menschen. Die Firma muss allen Menschen gehören, die für sie arbeiten. Die Ferraries sind der Lohn der anderen fehlt.

zu 2. Diese Grenze lege ich nicht fest. Sie muss gesellschaftlich ausgehandelt werden. Ich selbst würde auch einen privaten Rückzugsraum in Form eines Zimmers haben wollen. Aber alles was da nicht rein geht sehe ich einfach schwierig. Das sollte Allgemeingut sein.

@radikales_gemuese zu 1. Seh ich anders, es wird doch nicht zwangsläufig jemand ausgebeutet.
Ein fleissiger Unternehmer mit einer guten Idee hat es sich eben verdient... ein fauler Sack oder jemand der mit seinem 8 Stunden Lümmeljob zufrieden ist, eben nicht so sehr...
Die Idee kommt ja wieder anderen Menschen zu Gute...
Dass es auch Ausbeuter gibt, keine Frage...

zu 2. Wenn (fast) alles allen gehört - wird niemand mehr was machen. Keine Motivation - kein Fortschritt..

@radikales_gemuese Bürojobs in denen man effektiv 3 Stunden arbeitet und 5 Stunden Kaffee trinkt, surft, quatscht z.B. ;-))

@Keiler Ich glaube ich muss mal Ausbeutung definieren: Das ist für mich wenn du einer anderen Person weniger zahlst, als du selbst in der gleichen Zeit bekommst. Die eigentliche geleistete Arbeit ist dabei unerheblich, da es sowieso ein starkes Gefälle gibt. Körperlich anstrengende Arbeiten sind in der Regel unterbezahlt.

@radikales_gemuese Nein, ich denke jemand der in 8 Stunden 1000 Brezen backt hat mehr verdient als jemand der in 8 Stunden nur 10 verschrumpelte Brezen schafft... Leistung sollte immer entsprechend gefördert und bezahlt werden.
Denn wenn die beiden gleich viel verdienen würden, würde der 1.Brezenbäcker von nun an auch nur noch 10 Stück machen, denn warum sollte er sich anstrengen? :)

@Keiler Diese Vorstellung ist Konkurrenzgetrieben. Dahinter steht die Vorstellung, dass die Personen für sich selbst arbeiten um selbst einen möglichst hohen Lohn zu bekommen. Stell dir vor der Laden würde allen Arbeitenden zu gleichen Teilen gehören. Die Motivation wäre eine ganz andere. Alle verdienen gleich viel. Alle unterstützen sich gegenseitig. Da hast du einen ganz anderen Output. Auch muss berücksichtigt werden, dass es immer auch Personen gibt, die wegen Krankheit, Behinderungen, Erschöpfung etc. weniger "leisten". Auch diese leisten in ihrem Rahmen das mögliche Maximum. Unser heutiges Bild von Leistung zerstört Menschen und dient einzig einem Zweck: Die Taschen einzelner sollen sich füllen. Die Kämpfe um Lohn und Aufstieg verhindern, dass den Reichen etwas genommen werden kann. In dieser Welt leben wir.

@radikales_gemuese Das nennt man dann Utopia und wird utopisch bleiben... Auch deshalb hat der Kommunismus nie funktioniert... Konkurrenz kann toxisch sein, aber sie treibt uns auch an - vor allem wenn das Belohnungssystem in uns getriggert wird.. ;-)
Ich bin kein großer Fan vom Kapitalismus, aber dennoch hat dieser einen Wohlstand in der Breite erzeugt wie kein System vorher... Man muss ihn wieder zügeln, sinnvoll/fair steuern und einschränken, aber nicht abschaffen..

@Keiler Ich finde den Begriff "Utopie" hier wirklich unpassend. Scheinbar sind wir nicht mal mehr in der Lage uns andere Systeme vorzustellen. Unterdessen schaufeln sich Musks und Bezose die Taschen voll. Das Label "Utopie" ist gefährlich denn es erhält den Status Quo. Nichts wird sich ändern wo das drauf klebt. Unser Wohlstand ist in vielen Teilen einfach übertriebener Luxus. Unser Wohlstand sind die Menschen auf der anderen Seite der Erde, die nichts mehr haben. Nicht für dieses System arbeiten zu wollen ist nicht "faul" (Ist ja ein oft genutzter Stempel) sondern based.

@radikales_gemuese Richtig, und hiermit hast du auch indirekt schon erklärt warum es Utopie ist und bleibt - es liegt am Menschen, an seinen ureigenen negativen Eigenschaften. Neid, Gier, Missgunst, etc. jeder trägt sie in sich, in mehr oder weniger ausgeprägter Form - seit es Menschen gibt.
Und genau deshalb wird deine Vorstellung einer fairen Welt immer Utopie bleiben...
Die Musks, Bezos', Putins, Bidens, etc. wird es immer geben...

@radikales_gemuese Und nein, "Utopie" bedeutet nicht den Status Quo zu erhalten. Das würde ja bedeuten, dass der von dir genannte Weg der einzige Weg in eine bessere Zukunft wäre - was er nicht ist. Es gibt immer viele Wege... :)

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