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"Die Cops machen doch nur ihren Job". Was soll das bitte für ein Job sein wo du Menschen verschleppst, sie einsperrst, bewaffnet die Räume von Leuten plünderst, in Nazi Chats abhängst, peinliche Uniformen trägst, mit Maschinenpistolen Leute ermorderst und Menschen aus Wäldern und Häusern prügelst? Das ist kein Job. Das ist Menschenverachtung.

@radikales_gemuese
Und man sucht sich seinen Job ja aus. Also müssen die da ja schon Bock drauf haben. Ich mein ja nur.
@necrosis

@radikales_gemuese Atomkraftwerksmitarbeiter machen nur ihren Job. Aber was ist das für ein Job, wo du nur Stäbe sinnlos rein und rausfährst, mal ein paar Knöpfe drückst um Wasser warm zu machen, und am Ende fliegts eh in die Luft. Das ist doch gefährlich.

Sorry, aber so argumentierst du hier.

Die Polizei macht erstmal eine wichtige Aufgabe, leider manchmal mit den falschen Mitteln, und leider ist sie auch unvorbereitet auf psychische Probleme von Leuten. Das macht sie nciht weniger wichtig.

@radikales_gemuese Die Polizei muss sicherstellen, dass Leute Gesetze einhalten und die Demokratie nicht gefährden. Sie soll Schaden verhindern, und entstandenen Schaden aufklären. Jetzt kann man sich lange darüber unterhalten ob das immer klappt, (und muss das im Einzelfall unbedingt tun, und das tun wir gesellschaftlich leider nicht), zu sagen, die gesamten Cops würden nur Menschen erschießen und irgendwo einbrechen, ist halt leider dumm und kontraproduktiv wenn du Aufarbeitung willst.

@snaums @radikales_gemuese

Das klingt mir aber etwas naiv. Es ist ausgesprochen selten, dass Cops irgendetwas tun, was gesellschaftlich sinnvoll ist. (Und was nicht von anderen Strukturen/Professionen besser gelöst werden könnte.)

@_rya_ @radikales_gemuese Verkehrskontrollen, Gefährderabwehr, Sicherung von Veranstaltungen. Im Öffentlichen Raum reicht oftmals einfach Präsenz zeigen.

Dass zu psychologischen Notfällen Polizisten gerufen werden ist ein Problem des Notrufs (und des Trainings von Polizisten). Die werden halt nur mit Pistolen ausgebildet, nicht psychologisch, das sieht man überall im Umgang zwischen Cops und normalen Leuten. Selten wirken Cops wirklich deeskalierend, sondern schön von oben herab, den Starken...

@_rya_ @radikales_gemuese ... markierend.

Gefährderabwehr ist aber die Aufgabe von Polizisten, dazu gehören auch Wohnungsdurchsuchungen, und es gehört auch zu den Aufgaben (Wohn)häuser zu räumen, wenn sie besetzt sind. Man darf da durchaus über die Relationen mal reden, wie Naziaufmärsche begleitet werden, und wie Raumungen durchgeführt werden, unbedingt.

Dennoch machen sie Sachen die "gesellschaftlich sinnvoll" sind in den Regeln, die diese Gesellschaft halt hat.

@_rya_ @radikales_gemuese Ein Schlusssatz noch: Fangt mal bitte an die Außenwirkung mitzudenken. Nicht alle sind antikapitalistisch, nicht alle sind feministisch. Wenn ihr Reformen in der Polizei wollt, solltet ihr diese Leute mitdenken, und sie idealerweise überzeugen, dass hier und da nachgeschraubt werden muss.

Und wenn euch Gesetze nicht passen, geht wählen oder in Parteien. Über die Leute herzuziehen, die sie umsetzen müssen, hilft null und ist marketingtechnisch kontraproduktiv.

@snaums @radikales_gemuese

Deine Beiträge sind auf so vielen Ebenen problematisch, dass ich nicht einmal weiß, wo ich da anfangen soll, wenn ich denn die Lust aufbringen sollte, da noch weiter reden zu wollen…

@_rya_
Schade, ich dachte hier entstände vielleicht ein echter Dialog.

@snaums Kann sich diesbezüglich nichts vorwerfen lassen. Ich finde bisher die Argumentationen stichhaltig.

@lazalatin @snaums
Ich finde es eine typische Argumentation aus liberaler Ecke und von privilegierten Personen, die halt keine Angst haben müssen.

@_rya_

Das darfst du finden. Aber die daraus resultierende Ratio macht halt aus diesen Privilegierten Windmühlen, gegen die du dann auch noch ankämpfst, obwohl sie auch deine Verbündeten sein könnten, wenn du sie argumentativ auf deine Seite bekämest. Nicht anders verstand ich @snaums

@lazalatin @snaums

Es ist aber doch naiv, zu glauben, alles würde gut, wenn man sich in Parteien engagiert und dass ja nur "die Richtigen" regieren müssten...

@lazalatin @snaums

Warum sollte ich da in einem Dialog irgendeinen Mehrwert für mich sehen? Das kostet mich vermutlich nur Zeit und Nerven und bringt was? Wir haben da doch überhaupt keinen gemeinsamen Ansatzpunkt. Oder was übersehe ich?

@saxnot @lazalatin @snaums

Na ja. Nicht ganz. Sie agieren halt auch als politischer Akteur. Und hätten am liebsten keine Kontrolle... Und das sind ja nur die offensichtlichen Probleme.

@_rya_
Das stimmt. Jeder Mensch innerhalb einer Gruppe handelt politisch. Polizist*innen sind auch Menschen, da gilt das natürlich auch hier.
Ja, das mit der Gewaltenteilung ist da noch nicht so angekommen...
@saxnot @snaums

@lazalatin @saxnot @snaums

Es geht gar nicht um einzelne Menschen, sondern auch um die Kommunikation, um Wortwahl, um "Copaganda" von Polizei etc.

@lazalatin @saxnot @snaums

Und diese "not all Cops"-Verteidigung lenkt doch nur ab von strukturellen Problemen.
(Das tut sie bei patriarchalen Strukturen mit "not all men" doch genauso. Das lässt man ja deshalb auch nicht so durchgehen.)

@_rya_ @lazalatin @saxnot Strukturelle Probleme sprichst du nicht mit ACAB an. Mit ACAB schaffst du es, dass dir niemand im System Polizei zuhört, dass dir die meisten an den Stellen, wo sich was ändern könnte, nicht mehr zuhören, und wo du es schwer haben wirst unter nicht-Linken Unterstützer zu finden. Du willst strukturelle Probleme angehen - dann tuh das. Dafür ist das hier eine Demokratie, schreib deinen Abgeordneten, geh den Leuten auf den Sack bis sich was ändert.

@snaums @lazalatin @saxnot

Ich sehe hier einfach keinerlei Gesprächsgrundlage.
Du musst mir doch nun wirklich nicht erzählen, ich könnte es mal mit Parlamentarismus probieren...

btw. Machst Du so eine überhebliche Ansage auch gegenüber Angehörigen von von Polizeigewalt Betroffenen und/oder Betroffenen?

@_rya_ @lazalatin @saxnot Dir ist klar, was der Unterschied zwischen dem konkreten Fall und dem System ist, oder?

Was willst du denn erreichen? Polizei auflösen? Wie? Draufhauen solange bis es sie nicht mehr gibt? Was erreichst du denn, wenn du ACAB überall rumbrüllst? Wenn du sagst, dass Cops nur Leute verprügeln und Wohnungen durchsuchen. Bringt dich das weiter? Bringt das die Sache weiter?

Willst du den Staat stürzen, wenn Demokratie nix für dich is?

@_rya_ @lazalatin @saxnot ... Dann kann ich verstehen, dass du keine Lust auf Cops hast, aber die sind dann dein geringstes Problem tbh.

@snaums @lazalatin @saxnot
Du hast doch offensichtlich keinerlei Plan, was ich so mache...

Ich denke, wir können das Gespräch hier beenden. Ich habe echt sehr wenig Lust, mich mit so einer Überheblichkeit ansprechen zu lassen...

(Es war naiv von mir, hier weiter ein Gespräch zu führen. Ich hätte offensichtlich gleich blocken können...)

Die Manöverkritik gilt.
@snaums du hättest hier durchaus weniger Text mit offensichtlichen Annahmen verschwenden können, da du ja nicht weißt, was @_rya_ schon alles versucht hat, bzw welchen Hintergrund rya hat. Und im allgemeinen direkt mehrere Aspekte anzusprechen und dein gegenüber zu bombardieren verhindert eine konstruktive Konversation. Ich würde mich da auch angegriffen fühlen.

@snaums @lazalatin @saxnot

Offensichtlich ist Dein erster Satz seit Jahrzehnten nicht zutreffend... (Juristisch wird das immer mal unterschiedlich bewertet, die strukturelle Kritik aber sogar dort diskutiert...)

@_rya_
So offensichtlich finde ich das nicht. Kannst du dazu Richtungen weisen, wo man sich da schlau machen kann? Ich persönlich hänge immer in der Dialektik zwischen ACAB als Ausruf und der in der Ausschreibung enthaltenen Beleidigung und der Legitimität von Strukturkritik, welche damit impliziert wird.
@snaums @saxnot

@_rya_
Da bin ich ganz bei dir!
Jede*r hat Verantwortung für das bestehende System in dem diese sich befindet.
@saxnot @snaums

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