Mobivorträge anlässlich der Demonstrationen gegen die Innenministerkonferenz vom 1. - 3. Juni in

Das Bündnis @NoIMKWue veranstaltet Mobivorträge zur Anti-Repressions-Demo (1. Juni, 18 Uhr, Hbf Würzburg) am 22. und 23. Mai online um 19 Uhr und am 25. Mai in der MiezeKoZe ab 20 Uhr im Rahmen des Antifa-Kneipenabend. Auch auf die -Demo am 2. Juni wird eingegangen.
Online-Link: meet.jit.si/moderated/bd8393e3



subversive.zone/@NoIMKWue/1083

Keine Macht den Sicherheitsbehörden! Mobivorträge zur Anti-Repressions-Demo gegen die Innenministerkonferenz in Würzburg am 1. Juni, 18 Uhr am Bahnhofsvorplatz Würzburg!

Mobi-Vorträge online: 22.05. und 23.05. 19 Uhr
Mobi-Vortrag in der Mieze (Gutenbergstraße 3): 25.05. 20 Uhr

Vom 1. – 3. Juni 2022 findet in Würzburg die Frühjahrskonferenz der Innenminister*innen und -senator*innen von Bund und Ländern statt. Innenministerien sichern die Machtstellung des kapitalistischen Staates, indem sie die Befehlsgewalt über die Polizei, des Inlandsgeheimdienstes und von Asylbehörden innehaben. Besonders massiv wendet sich staatliche Gewalt gegen marginalisierte Menschen, vor denen im Sinne der "Law-and-Order" Ideologie die reaktionäre Mehrheitsgesellschaft vermeintlich verteidigt werden müsse. Zugleich werden alle Menschen kriminalisiert, die gegen dieses System der Unterdrückung aufbegehren, sich faschistischen Ideologien entgegenstellen oder Klimagerechtigkeit verwirklichen wollen. Repression kann jede*n treffen und braucht als Antwort unsere alle Solidarität. Deshalb sagt euren Freund*innen Bescheid und auf die Straße zur Anti-Repressions-Demo gegen die Innenministerkonferenz - gegen Überwachung, Unterdrückung und Aushöhlung von Freiheits- und Grundrechten!

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CN: Mord, sexualisierte Gewalt, V-Wort, Polizeigewalt, Text zu Gewalt gegen Menschen mit psychischen Erkrankungen 

Gewalt gegen Menschen mit psychischen Erkrankungen

Menschen mit psychischen Erkrankungen sind von einem hohen Grad an Stigmatisierung betroffen, generell in der Gesellschaft, aber besonders im Zusammenhang mit Gewalt. Bilder der volltrunkenen, herumpöbelnden Mutter, des manischen Alten mit seiner bipolaren Störung, der schizophrenen jungen Frau in ihrem Wahn prägen die Vorstellungen von Menschen mit psychischen Erkrankungen als Personen, von denen Gefahr ausgeht. Unter den Tisch fällt dabei häufig, dass sie selbst auch einem viel höheren Risiko ausgesetzt sind, selbst Opfer von Gewalt zu werden.

Obwohl von manchen Menschen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere von Menschen mit Suchterkrankungen oder psychotischen Patient*innen, ein erhöhtes Gewaltpotential ausgehen kann, so wird von diesen Menschen trotzdem viel zu häufig nur als Täter*innen gesprochen und nicht als Betroffenen von Gewalt. So haben beispielsweise Menschen mit Suchterkrankungen ein bis zu 9-mal höheres Risiko, ermordet zu werden als solche ohne. Dies kann zum einen an den häufig prekären Lebensumständen von Menschen mit psychischen Erkrankungen liegen, in denen Gewalttaten öfter vorkommen.
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Die Mobi-Vorträge am 22.05. und am 23.05. finden online um 19 Uhr statt (meet.jit.si/moderated/bd8393e3). Bei dem Vortrag in der Mieze, Gutenbergstraße 3 am 25.05., 20 Uhr, gilt 2G+ auf Vertrauensbasis. Kommt zahlreich vorbei!

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Im Zuge unserer Kampagne zur Innenministerkonferenz in hat @EGwuerzburg einen Gastbeitrag zu Repression gegen Klimaaktivist*innen geschrieben, worum es u. a. bei der Anti-Rep-Demo am 1.6. um 18 Uhr am Hauptbahnhof gehen wird:

Polizeigewalt und Repression gegen Klimaaktivist*innen

„Wenn ein Teil der Welt betroffen ist, sind wir alle betroffen, wenn ein Wald abgeholzt wird, werden wir alle abgeholzt und wenn ein Ökosystem gerettet wird, werden wir alle gerettet." ~ Ella

Dies ist ein Zitat von Ella, die für 18 Monate in Haft saß und erst vor gut zwei Wochen auf Bewährung freigelassen wurde, aus dem Gerichtsprozess erster Instanz gegen sie. Ihr Zitat lässt sich ergänzen mit: Wenn ein*e Aktivisti von Repression betroffen ist, sind wir alle betroffen - nobody is free until all are free! Denn an Ella wurde ein Exempel statuiert, das der gesamten Klimagerechtigkeitsbewegung gilt und jede*n Aktivist*in hätte treffen können. Nach langer Untersuchungshaft wurde Ella im Juni 2021 vom Amtsgericht Alsfeld zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Im April 2022 verurteilte das Landgericht Gießen Ella erneut, die Vorwürfe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamt*innen, tätlichen Angriffs auf Polizist*innen sowie gefährliche Körperverletzung bleiben bestehen, lediglich das Strafmaß wurde um ein halbes Jahr verkürzt.
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Heute, am 8. Mai, ruft die Antifa Würzburg zum dezentralen Stolpersteine-Putzen, anlässlich des Tags der Befreiung auf und anschließend zum gemeinsamen Filmabend. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm zu rechter Musik und ihrem Anschluss an den Mainstream. Los gehts um 18 Uhr in der MiezeKoZe. Getränke, Snacks und veganes Fingerfood gibts gegen Spende.

twitter.com/antifa_wue/status/

twitter.com/antifa_wue/status/

wuerzburg.demosphere.net/event

Lesung und Austauschrunde zu "We shut shit down" von Ende Gelände am 5. Mai um 19:30 im Freiraum (Maiergasse 2)

@ende_gelaende hat ein Buch geschrieben!
„We shut shit down“ erzählt ein Stück Bewegungsgeschichte der Kämpfe um Klimagerechtigkeit - es geht darum, wie Ende Gelände entstand, wie wir arbeiten, welche Themen uns besonders beschäftigen und wie wir mit ihnen umgehen.
Wir laden euch am 5. Mai um 19:30 zu einer Lesung und Austauschrunde über das Buch in den Freiraum (Maiergasse 2) ein. Es wird auch darum gehen, was Ende Gelände überhaupt ist und wie EG aufgebaut ist - also auch wenn du eigentlich noch nichts über Ende Gelände weißt, freuen wir uns sehr, wenn du kommst!

Bei der Veranstaltung gilt keine Maskenpflicht, aber sicherer ist es natürlich trotzdem (Corona ist noch nicht vorbei). Außerdem würden wir uns freuen, wenn ihr euch vorher testen lasst!

Der Antifa-Kneipenabend ist zurück. Ab jetzt gibt es wieder jeden Mittwoch ab 20 Uhr in der MiezeKoZe geselliges Zusammensitzen und Kennenlernen. Verschiedene Getränke und neuerdings auch veganen Kuchen und Snacks gibt es gegen Spende, die genutzt wird die Raummiete zu finanzieren.
Diese Woche gibt es zusätzlich noch eine kurzen Input zur Geschichte des 1. Mais.
twitter.com/antifa_wue/status/

Vortrag von Fridays for Future Würzburg

"❗️”Karawane für das Wasser und das Leben” -
FridaysForFuture ädt ein zum Vortrag mit anschließendem offenen Austausch❗️

Eine Delegation von LützerathLebt war an vielen rebellischen Orten in Mexico um den Kampf gegen den Kapitalismus und für das Leben gemeinsam zu führen.
Wasser heißt Leben, vor allem an Orten wo die Globale Erwärmung am stärksten auftritt. Globale Konzerne wie Danone privatisieren Wasservorkommen und betreiben Raub an indigenen Gruppierungen.

Im Rahmen der Zukunftswoche Mainfranken findet ein Vortrag zur derartigen Wasserprivatisierungen, sowie zum Leben und Widerstand in Lützerath statt.
Eine Referentin von LützerathLebt, wird uns darüber berichten. 🌳

Wann? Am Mittwoch den 04.05 um 20:00 Uhr

Wo? Im Buchladen Neuer Weg in der Sanderstraße

Was? Eine Bewohnerin Lützeraths erzählt vom Dorfleben an der Abbruchkante,
Visionen von gesellschaftlichem Wandel, dem Versuch eines anderen
Miteinanders und internationaler Solidarität.

Kommt gerne vorbei und hört gespannt zu, was unser westlicher Kapitalismus mit indigenen Lebensstrukturen anstellt."

Designs zur Kampagne

Wir waren kreativ und haben einige Bilder und Sharepics für euren Social Media Auftritt gezaubert.

Unter diesem Link könnt ihr euch die Bilder herunterladen:
filedropper.com/d/s/s7AG9RAQBJ



Der Verfassungsschutz hat hier erneut bewiesen, keine geeignete Institution zu sein, um rechten Terror zu verhindern und die Gesellschaft zu schützen. Im Gegenteil: die systematischen Verstrickungen von V-Leuten in die NSU-Morde und faschistische Strukturen stellen selbst eine Gefahr dar, sodass für uns die einzig logische Konsequenz lautet, den Verfassungsschutz aufzulösen.

Ausführliche Infos über die neonazistischen und staatlichen Verstrickungen rund um den Mord an Yozgat findet ihr in der angehängten exif-Recherche:
exif-recherche.org/?p=6622

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01.06.2022 - Save the Date!
Anti-Repressions-Demo am 01. Juni gegen die Innenminister[*innen]konferenz (IMK) vom 01.- 03. Juni in Würzburg.

Innenministerien sind zentraler Bestandteil des Repressionsapparates in Deutschland, da ihnen Polizei, Justizvollzugsanstalten, Inlandsgeheimdienst und Asylbehörden unterstellt sind. Mit diesen Befugnissen ausgestattet versuchen sie, antifaschistische Strukturen zu kriminalisieren und einzustampfen.
Durchzogen von reaktionärem Gedankengut übt die deutsche Innenpolitik besonders Gewalt gegen BI_PoC, LGBTQIA*, neurodiverse, geflüchtete, obdachlose, drogenabhängige und andere marginalisierte Menschen aus. Deshalb gilt: Nein zur Innenminister[*innen]konferenz und Kampf den Sicherheitsbehörden!

Am Mittwoch den 01.06 gehen wir deshalb lautstark auf die Straße, um unseren Protest gegen die IMK auszudrücken. Wir fordern Freiheit für alle politischen Gefangenen, ein Ende des durch die PAG-Verschärfungen geschaffenen Polizeistaats und ein Bleiberecht für alle! Freiheit stirbt mit Sicherheit!

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme, deshalb Save the Date! Am 01. Juni gegen die IMK in Würzburg.
Kampf den Sicherheitsbehörden!

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Heute Abend, 20 Uhr: Antifa-Kneipenabend in der MiezeKoZe!
Erstmals seit Beginn der Coronapandemie findet wieder ein Antifa-Kneipenabend statt. Dieser startet gleich mit einem Vortrag von Coburger Genoss*innen zum Coburger Convent. Der Kneipenabend soll - soweit die Coronalage es zulässt - wieder regelmäßig jeden Mittwoch stattfinden. Bitte testet euch zu Aller Sicherheit vorher und kommt nur geimpft oder genesen.

Mehr Infos findet ihr unter coburgerconvent.blogsport.de und auf Instagram unter @.studentenverbindungenauflösen. Mittwoch zum Vortrag und am Pfingstwochenende nach Coburg!

Vortrag am Mittwoch 27.04.2022, 20 Uhr, MiezeKoZe Würzburg-Grombühl, Gutenbergstraße 3

wuerzburg.demosphere.net/event

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Vortrag in der Mieze - Gegen den Coburger Convent!

Am Mittwoch, 27.04.2022, 20 Uhr besuchen Coburger Genoss*innen Würzburg. Die Antifaschist*innen touren gerade durch die BRD und klären über den Coburger Convent und die Gegenaktivitäten auf. Auch in Würzburg haben Burschenschaften, Landsmannschaften und sonstige autoritäre Männerbünde noch immer großen Einfluss auf die Gesellschaft. Sie profitieren von den überteuerten Mieten, so dass immer noch junge Menschen in die Häuser der Studentenverbindungen einziehen.

Jedes Jahr am Pflingstwochenende belagern hunderte Verbindungsstudenten Coburg, um ihren "Coburger Convent" abzuhalten. Der CC ist der größte Dachverband in Deutschland und Österreich und umfasst cirka 10.000 Mitglieder. In ihrem elitären Weltbild hat der Feminismus keinen Platz. Studentenverbindungen propagieren zudem nationalistische Ideale.

Um diesem Treiben etwas entgegenzuwirken und für die Abschaffung von Studentenverbindungen zu demonstrieren, mobilisieren Coburger Genoss*innen aktuell bundesweit. Das gesamte Pfingstwochenende wird es verschiedene Gegenveranstaltungen geben, dazu zählen Demonstrationen, Konzerte und Vorträge. Um einen mächtigen Gegenprotest zu formieren, besuchen uns die Genoss*innen am Mittwoch in Würzburg. Kommt vorbei und unterstützt die Kampagne gegen die autoritären Männerbünde.

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Save the Date!
Anti-Rep Demo gegen die Konferenz der Innenminister*innen am 1. Juni in Würzburg

Vom 1. - 3. Juni findet die Innenministerkonferenz (IMK) in statt. Das Bündnis organisiert am Mittwoch eine Anti-Repressionsdemo. Weitere Infos folgen.
S



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Antiz*ganismus 

Denn anstatt dem Begriff „Romi“ (Roma) würde es das Schimpfwort „țigan“ im Wortschatz und somit auch in den Köpfen der Menschen noch mehr etablieren. Außerdem geht das Gesetzesvorhaben nicht weit genug, denn rassistische Redewendungen und Sprichwörter wie „s-a înecat ca țiganul la mal” (Wie ein „Zigeuner“ am Ufer ertrinken. Etwa verwendet wie: „Knapp daneben ist auch vorbei“, wenn man kurz vor der Lösung eines Problems scheitert) sollen weiter erlaubt bleiben. (XI und XII)

(I) migazin.de/2015/04/08/april-in

(II)dokuzentrum.sintiundroma.de/do

(III) sueddeutsche.de/politik/sinti-

(IV) spiegel.de/panorama/gesellscha

(V) br.de/nachrichten/bayern/klage

(VI) amnesty.de/mit-menschenrechten

(VII) ro.wikipedia.org/wiki/Romii_di

(VIII) adevarul.ro/news/eveniment/rom

(IX) zeit.de/zuender/2008/07/rumaen

(X) bpb.de/internationales/europa/

(XI) vice.com/ro/article/3kx3gy/leg

(XII) rfi.ro/politica-114102-inchiso
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Antiz*ganismus 

Auf rumänischen Führerscheinen wird „Roma“ unter „Ethnie“ vermerkt. Auch auf anderen Dokumenten und offiziellen Erhebungen sollen Romn*ja, die noch bis Mitte des 19 Jahrhunderts in Rumänien versklavt wurden (X), sich kenntlich machen. Dies geht für sie jedoch mit dem Verlust sämtlicher Chancen einher. Deshalb verweigern viele diese Angabe und bezeichnen sich vor Nachbarn und Arbeitgeber*innen auf Nachfrage lieber als Türken. Jede Minderheit sei besser, als als „țigan“ bekannt zu sein. (VIII)

Der extreme Antiziganismus in Rumänien und Bulgarien wird von der EU scharf kritisiert. Deswegen passierte Ende 2019 auch stillschweigend ein Gesetzesvorhaben den Senat, dass Antiziganismus unter Strafe stellen will. Auch Gefängnisstrafen sollen möglich sein. Dies stößt in der Bevölkerung jedoch auf breite Kritik. Einerseits von Nationalist*innen und Rassist*innen, die sich das Wort nicht verbieten lassen wollen und die Gesetzesinitiative als Bevormundung und Diskriminierung „echter“ Rumänen empfinden, andererseits von Menschen, die die Problematik im Wort „Antițiganism“ sehen.
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Antiz*ganismus 

Grund hierfür ist meist Geldmangel. (X)
Die gegen Romn*ja gehegten Ressentiments bewirken, dass fast niemand sie einstellen oder an sie vermieten möchte. Dies bewirkt einerseits die enorme Armutsquote als auch menschenunwürdige Wohnverhältnisse. Viele leben in halb verfallenen Hütten außerhalb von Städten und Dörfern. Nur etwa zwei Drittel der Romn*ja geben an, ein Bett pro Familienmitglied zu besitzen. Über Wasser aus der Leitung verfügen noch weniger. Knapp die Hälfte ist an die Kanalisation angeschlossen und nur 46% besitzen ein Innen-WC. (VII)
Hierbei handelt es sich zwar – auch für rumänische Verhältnisse - um sehr hohe Zahlen, jedoch dürfen sie nicht mit Deutschland verglichen werden. Dörfer in Rumänien besitzen für gewöhnlich keine Kanalisation und auf vielen Höfen kommt das Wasser noch aus der Pumpe, anstatt aus dem Wasserhahn (deshalb gibt es auch keine Spültoilette, sondern nur ein Plumpsklo im Garten). Die Zustände verbessern sich immer weiter und besonders seit dem EU-Beitritt leben zusehends mehr Menschen nach westlichem Standard, doch besonders für Arme und Alte auf dem Land sind Modernisierungsmaßnahmen zu teuer oder aufwendig.
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Antiz*ganismus 

Hinzu kommen wirtschaftliche und soziale Ausgrenzung. Zwar herrscht in Rumänien offiziell Gleichberechtigung, jedoch kommt diese im Alltag nicht durch. Romn*ja gelten als faul, schmutzig und als Diebe; „țigan“ („Zigeuner“) ist eine gängige Beleidigung und „Sei still, sonst holen dich die Zigeuner“ eine häufige Drohung an aufmüpfige Kinder. Nach einer Umfrage von 2009 glauben 72% der Rumänen, dass Romn*ja Gesetze brechen, 48% empfinden sie als eine Schande für Rumänien, 45% fürchten sich davor, Romn*ja auf der Straße zu begegnen und 20% wollen ihnen das Betreten von bestimmten Geschäften und Lokalen verbieten. (VIII)
Auf der Straße werden Frauen in traditionell bunten Röcken geschnitten oder beschimpft, Kinder mit dunklerem Teint in der Schule ausgegrenzt. 50% der Eltern geben an, dass sie nicht wollen, dass ihre Kinder zusammen mit Romn*ja unterrichtet werden – oder gar Umgang mit ihnen haben. (IX) Oft gibt es eigene Volksschulklassen, teilweise sogar extra Volksschulen für junge Romn*ja. Diese wird zwar noch von 80-90% der Romakinder besucht, jedoch gehen nur noch etwa 10% auf eine höhere Schule und kaum eine*r studiert.
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